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Ambulante Wohngemeinschaften

Leben in Gemeinschaft mit individuellem Anspruch

 

 

Die Alternative zum Heim

Das Leben allein in der eigenen Wohnung will nicht mehr recht gelingen? Für sich selbst kochen, den Haushalt führen, schwindende Sozialkontakte und Kräfte: es gibt viele Gründe warum oftmals vorschnell nach einem Heimplatz Ausschau gehalten wird obwohl sich hierzu Alternativen bieten. So zum Beispiel das gemeinschaftliche miteinander leben in ambulanten Wohngemeinschaften.

Unsere modernen, jeweils für sechs Personen konzipierten Wohngemeinschaften vermitteln durch familiäre Strukturen Sicherheit und Geborgenheit. Sie behalten hierbei ein Höchstmaß an Selbstständigkeit und entscheiden eigenverantwortlich über Ihren Alltag. Bei Bedarf können Sie jegliche Form der Unterstützung anfordern. So kann das Kochen beispielsweise gemeinsam geschehen oder von einer Hauswirtschaftskraft teilweise oder vollständig übernommen werden. Dies gilt gleichermaßen für die Wäschepflege, das Aufräumen oder das Einkaufen.

Jede Gemeinschaft verfügt über eine große Wohnküche, ein Wohnzimmer mit Balkon und Zugang zum Garten. Des Weiteren über zwei Hauswirtschaftsräume und Gästetoiletten.

 


Persönliche Nischen auch im Gemeinschaftsbereich mit eigner Möbelierung (Wohnzimmerbereich)

Die gemeinsame Wohnküche

Separat und doch miteinander

Rund 25 Quadratmeter große Apartments mit eigenem Bad sichern die Privatsphäre innerhalb der Gemeinschaft. Anschlüsse für TV und Telefon sowie eine Notrufanlage sind obligatorisch. Die eigenen Möbel ermöglichen zudem die Umsetzung individueller Vorstellungen von Wohnlichkeit. Das gemeinschaftliche Wohnzimmer wartet bereits auf Ihren persönlichen Fernsehsessel!


Vorteile von ambulanten Wohngemeinschaften

Das Zusammenleben in der Form einer ambulanten Wohngemeinschaft ermöglicht bei Bedarf eine zeitlich umfassendere und flexiblere Betreuung als in Pflegeeinrichtungen oder dem Privathaushalt. Die Kosten liegen durchschnittlich zudem unter denen einer vollstationären Versorgung.

Der Grund hierfür liegt darin, dass die Mieter der Wohngemeinschaften mit unterstützender Beratung ihre individuellen Pflegebedarfe so organisieren und zeitlich flexibel ordnen, dass eine lückenlose Alltagsbegleitung - inklusive Kochen, Reinigung usf. - rund um die Uhr gewährleistet werden kann aber nicht zwingend muss.

Während der Nachtstunden ist aber grundsätzlich ein Nachtdienst im Haus.

Grundsätzlich gilt: der Tagesablauf in der Wohngemeinschaft sollte prinzipiell so weiter gelebt werden können, wie es allen Mietern auch bisher möglich gewesen ist. Das heißt, es sollen zu den alters- und krankheitsbedingten Einschränkungen keine zusätzlichen institutionellen Hemmnisse erschwerend hinzukommen.


Miete, Nebenkosten und weitere Aufwendungen

Die Miete für das Leben in der Wohngemeinschaft entspricht den Kosten für eine durchschnittliche Miete eines Ein-Personen-Haushaltes. Für das eigene Apartment sowie der teilmöblierten Gemeinschaftsfläche (Wohnküche, Wäscheraum mit Waschmaschinen und Trockner, Wohnzimmer, Lichtausstattung, Notrufsystem, Brandmeldesystem usf.) ist ein Mietpreis von 385,00 € kalkuliert. Der Anteil des Mieters an den Gemeinschaftsflächen beträgt 21 m². Die Nebenkosten sowie das Haushaltsgeld für Verpflegung und Sanitärbedarfe dürften 300,00 Euro pro Monat betragen.

Im Vergleich zu Pflegeheimneubauten mit durchschnittlichen Investitionskostensätzen von 500,00 € pro Monat sowie den Kosten für Unterkunft und Verpflegung von ca. 480,00 € monatlich ergeben sich bereits hier deutliche finanzielle Vorteile.

Die Pflege- und Betreuungsleistungen ergeben sich aus dem individuellen Hilfebedarf für jeden einzelnen Mieter und werden in einem Pflegevertrag vereinbart. Hierbei gilt stets der Grundsatz: Hilfe nach Maß.

Die Abrechung der ambulanten Versorgungsleistungen erfolgt über

  • Häusliche Krankenpflege gemäß § 37 Abs. 1 und § 37 Abs. 2 SGB V
  • Hauswirtschaftliche Versorgung und Grundpflege gemäß §132a Abs. 2 SGB V
  • Pflegesachleistungen gemäß § 36 SGB XI

Mit dem Träger der Sozialhilfe wird zudem der Abschluss einer Vereinbarung für die Leistungen des ambulanten Pflegedienstes nach § 75 SGB XII angestrebt. Hierdurch ist gewährleistet das der Zugang zu den Wohngemeinschaften nicht durch Einkommensgrenzen reglementiert wird.


Das Familiäre zählt!


Wir verstehen die Familie, Freunde oder gute Nachbarn als willkommene Partner um bei Bedarf die Pflege und Begleitung der bei uns lebenden Menschen vollkommener zu gestalten. Wer möchte kann selbstverständlich mit betreuen oder andere Aufgaben übernehmen. Sie erhalten in diesem Fall von uns kostenlose Schulungen als Unterstützung und können gleichzeitig die Betreuungskosten senken!

Gern beraten und prüfen wir mit Ihnen ob für Sie selbst oder Ihren Familienangehörigen die Wohngemeinschaft der richtige Ort zum Leben sein kann. Wohlgemerkt: Hierbei handelt es sich um eine moderne Alternative zum Betreuten Wohnen sowie zum Heim.