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Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz

 

  Freiräume anders zu Sein, anders zu Denken und anders zu Leben

Unsere ambulanten Wohngemeinschaften für jeweils sechs Menschen mit Demenz stellen eine sinnvolle Alternative zum Heim dar. Sie ermöglichen eine rechtzeitige Entlastung für die Familien und die Betroffenen.

Für demenzerkrankte Menschen ist es wichtig, dass ihre eigene innere Erlebenswelt Akzeptanz findet. Sie müssen sich innerhalb ihres Wohnumfeldes sicher und geborgen fühlen. Die familiären Strukturen der kleinen Gemeinschaften tragen diesem Bedürfnis Rechnung. Unsere bestens geschulten Mitarbeiter sowie ein ansprechendes Wohnmilieu, das nach neusten pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen verwirklicht wurde, vervollständigen die Grundlage eines angemessenen Lebensumfeldes.

Jede Gemeinschaft verfügt über eine große Wohnküche, ein Wohnzimmer mit Balkon und Zugang zum Garten. Des Weiteren über zwei Hauswirtschaftsräume und Gästetoiletten.

Rund 25 Quadratmeter große Apartments mit eigenem Bad sichern die Privatsphäre innerhalb der Gemeinschaft. Anschlüsse für TV und Telefon sowie eine Notrufanlage sind obligatorisch. Die eigenen Möbel ermöglichen zudem die Umsetzung individueller Vorstellungen von Wohnlichkeit.

Vorteile von ambulanten Wohngemeinschaften

Das Zusammenleben in der Form einer ambulanten Wohngemeinschaft ermöglicht eine zeitlich umfassendere und flexiblere Betreuung als in Pflegeeinrichtungen oder dem Privathaushalt. Die Kosten liegen durchschnittlich zudem unter denen einer vollstationären Versorgung.
Der Grund hierfür liegt darin, dass die Mieter der Wohngemeinschaften mit unterstützender Beratung ihre individuellen Pflegebedarfe so organisieren und zeitlich flexibel ordnen, dass eine lückenlose Alltagsbegleitung rund um die Uhr gewährleistet ist. Zusätzlich steht jeder Wohngemeinschaft eine Hauswirtschafterin für das gemeinsame Kochen zur Verfügung. Die Nachtstunden sind durch einen Nachtdienst im Haus gesichert.

Grundsätzlich gilt: der Tagesablauf in der Wohngemeinschaft sollte prinzipiell so weiter gelebt werden können, wie es dem Menschen mit Demenz auch bisher möglich gewesen ist. Das heißt, es sollen zu den alters- und krankheitsbedingten Einschränkungen keine zusätzlichen institutionellen Hemmnisse erschwerend hinzukommen. Tagesstrukturierende Maßnahmen und hauswirtschaftliche Unterstützung stehen deshalb auch im Vordergrund der Alltagsbegleitung wie z.B. das gemeinsame Kochen, die Wäschepflege, das Aufräumen oder auch Schlicht die Nutzung des Wohnumfeldes beim gemeinsamen Einkaufen.

Kosten für Miete und Betreuung

Die Miete für das Leben in der Wohngemeinschaft entspricht den Kosten für eine durchschnittliche Miete eines Ein-Personen-Haushaltes. Für das eigene Apartment sowie der teilmöblierten Gemeinschaftsfläche (Wohnküche, Wäscheraum mit Waschmaschinen und Trockner, Wohnzimmer, Lichtausstattung, Notrufsystem, Brandmeldesystem usf.) ist ein Mietpreis von 385,00 € kalkuliert. Der Anteil des Mieters an den Gemeinschaftsflächen beträgt 21 m². Die Nebenkosten sowie das Haushaltsgeld für Verpflegung und Sanitärbedarfe dürften 300,00 Euro pro Monat betragen.

Im Vergleich zu Pflegeheimneubauten mit durchschnittlichen Investitionskostensätzen von 500,00 € pro Monat sowie den Kosten für Unterkunft und Verpflegung von ca. 480,00 € monatlich ergeben sich bereits hier deutliche finanzielle Vorteile.

Die Pflege- und Betreuungsleistungen ergeben sich aus dem individuellen Hilfebedarf für jeden einzelnen Mieter und werden in einem Pflegevertrag vereinbart. Hierbei gilt stets der Grundsatz: Hilfe nach Maß.

Die Abrechung der ambulanten Versorgungsleistungen erfolgt über

  • Häusliche Krankenpflege gemäß § 37 Abs. 1 und § 37 Abs. 2 SGB V
  • Hauswirtschaftliche Versorgung und Grundpflege gemäß §132a Abs. 2 SGB V
  • Pflegesachleistungen gemäß § 36 SGB XI

Mit dem Träger der Sozialhilfe wird zudem der Abschluss einer Vereinbarung für die Leistungen des ambulanten Pflegedienstes nach § 75 SGB XII angestrebt. Hierdurch ist gewährleistet das der Zugang zu den Wohngemeinschaften nicht durch Einkommensgrenzen reglementiert wird.

Das Familiäre zählt!

Wir verstehen die Familie, Freunde oder gute Nachbarn als willkommene Partner um die Pflege und Begleitung der bei uns lebenden Menschen vollkommener zu gestalten. Wer möchte kann selbstverständlich mit betreuen oder andere Aufgaben übernehmen. Sie erhalten in diesem Fall von uns kostenlose Schulungen als Unterstützung und können gleichzeitig die Betreuungskosten senken!

Vertrauen Sie auf unsere langjährigen und vielfältigen Erfahrungen mit spezialisierten Betreuungsangeboten für demenzerkrankte Menschen. Wir erkunden gern mit Ihnen ob für Ihren Angehörigen die Wohngemeinschaft der richtige Ort zum Leben ist.